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Nun also doch Maskenpflicht in Brandenburg

Amt Friesack, den 26.04.2020

Während es bis zur Mitte der letzten Woche von der Landesregierung hieß, eine Maskenpflicht sei für Brandenburg nicht geplant, wurde diese dann mit der Änderung der Eindämmungsverordnung vom 24. April 2020 doch gesetzlich festgelegt. Die Neuregelungen geben mehr Freiräume, begründen aber mit der Maskenpflicht einen Hygienestandard, der die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus erschweren soll. 

 

Zu den Regelungen im Einzelnen:

Alle Personen ab 6 Jahre haben in Geschäften und im öffentlichen Personenverkehr eine Maske zu tragen, die Mund und Nase bedeckt. Es muss sich nicht um eine zertifizierte Maske handeln. Wichtig ist, dass sie eine Barriere darstellt. Zu dünne oder gar netzartige Stoffe sind deshalb nicht richtig und daraus gefertigte Masken erfüllen die Anforderungen nicht. 

 

Friseure: 

Nun ist es endlich verbindlich, dass auch in Brandenburg ab dem 04. Mai 2020 Friseure wieder arbeiten dürfen. Bislang war das in Brandenburg bis zum 08. Mai 2020 verboten. Auch hier: Kundinnen/Kunden und Angestellte müssen Masken tragen. Vielleicht das kleinere Übel nach Wochen ohne Friseurbesuch ...

 

Gottesdienste:

Gottesdienste sind wieder möglich, es müssen Hygieneregeln eingehalten werden. Hier ist insbesondere die Abstandsregel, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Die Höchstzahl der Teilnehmer ist auf 50 Personen begrenzt. 

 

Beerdigungen: 

An Bestattungen (die Beisetzung an der Grabstelle) dürfen bis zu 50 Personen teilnehmen, an der Trauerfeier (im geschlossenen Raum) bis zu 20 Personen. 

 

Insgesamt zeigen die neuen Regelungen die angekündigte Tendenz: Lockerungen gehen mit weiteren Schutzmaßahmen und hohen Hygienestandards einher. Die Entwicklung der Infektionszahlen wird genau beobachtet. Werden diese zu hoch, werden die Lockerungen und kleinen Freiheiten wieder zurückgenommen. 

 

Hoffen wir für uns alle, dass dies nicht passiert und wir nach und nach einen gewissen Alltag wieder haben. Das setzt aber auch Akzeptanz und Einhaltung der geltenden Regeln voraus. Ich vertraue auf Sie. 

 

Bleiben Sie gesund!

 

Christian Pust

Amtsdirektor